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Tag 27: Willkommen

14. Oktober 2010

Im Gegensatz zu den allerersten Casinos, die mittlerweile dem Erdboden gleichgemacht wurden, existiert das Ortseingangsschild von Las Vegas noch. Die Schlichtheit des Schildes ist auch ein krasser Kontrast zu dem ganzen Bling-Bling das Las Vegas Boulevards. Die Stadt ist so hell, dass man ein paar Meilen weg vom Strip eine Leuchtglocke über den ganzen Hotels sieht. Ich möchte nicht wissen, was nachts an Strom durch die Leitungen rauscht.

Von 30days

Tag 26: Bellagio

14. Oktober 2010

Wenn mich ein Hotel in Vegas beeindruckt, dann das Bellagio. Das liegt zum größten Teil an der Springbrunnenanlage, die schon des öfteren in Filmen zu sehen war, u.a. bei Ocean’s Eleven. Sobald die Sonne verschwunden ist, wird alle 15 Minuten zu immer wieder wechselnder Musik ein Fontänenspiel gezeigt. Das sieht einfach nur klasse aus und nicht umsonst hat man zu tun einen ordentlichen Platz an der Balustrade zu finden.

Von 30days

Tag 25: Staudamm

14. Oktober 2010

Der Hoover Staudamm liegt auf dem Weg von Flagstaff nach Las Vegas. Zum Glück kamen wir aus dieser Richtung, denn von Vegas aus zum Staudamm zu fahren wurde mit reichlich 2 Kilometer Stau belohnt. Aus unserer Richtung gab es zum Glück nichts dergleichen. Der Stau wird übrigens durch die Sicherheitskontrollen verursacht, die seit 9/11 stattfinden. Wenigstens wird demnächst eine Umgehungsstraße eröffnet, so dass man zum Grand Canyon kommt ohne über den Damm zu fahren. Der Damm sieht für sein Alter von 65 Jahren äußerst beeindruckend aus. Auf dem Foto blickt man die 221m hohe Staumauer runter. Die Brücke im oberen Drittel gehört zur neuen Umgehungsstraße.

Von 30days

Tag 24: Canyon

11. Oktober 2010

Der Grand Canyon ist, wie der Name schon sagt, einfach nur groß. 10 Meilen im Durchmesser und um vom nördlichen Besucherzentrum zum südlichen Besucherzentrum zu kommen müssen 250 Meilen zurückgelegt werden. Als ich vor 6 Jahren das erste Mal dort war, war von einem Nationalpark und der Kommerzialisierung nur wenig zu sehen. Es gab nur 2 Hotels direkt am Canyon, man musste keinen Eintritt bezahlen und man kam mit dem Auto an jeden Aussichtspunkt hin. Jetzt zahlt man 20$ Eintritt pro Fahrzeug, muss für die besten Aussichtspunkte das Auto auf dem Parkplatz stehen lassen und den Shuttle-Bus nehmen und es gibt mittlerweile 3 Meilen vor dem Park-Eingang einen McDonalds, zig Restaurants, ein IMAX-Kino und noch ein paar Hotels. Der Canyon sieht immer noch so aus wie damals, nur die Kameras und die Software für die Panoramas sind besser geworden, um das Ganze festzuhalten.

Von 30days

 

Tag 23: Farben

10. Oktober 2010

Heute waren wir im Lower Antelope Canyon. Dieser liegt außerhalb von Page direkt neben einem Kohlekraftwerk. Neben dem Lower Antelope Canyon gibt es noch den Upper Antelope Canyon. Welchen man besucht, hängt davon ab, ob mit wieviel Leuten man sich den Canyon teilen möchte und wie lange man sich darin aufhalten möchte. Der Upper Canyon ist diversen Internet-Beiträgen zufolge sinnlos überlaufen und man darf sich nur eine Stunde darin aufhalten. Die eine Stunde darf man dann in einer geführten Tour verbringen. Im Lower Caynon bekommt man, wenn man mit Stativ und Knipse vorm Ticket-Tresen steht, einen Fotografen-Pass und darf sich ohne Führer 4-5h im Canyon aufhalten. Warum ist das so? Die Caynons selbst sind von außen als solche nicht zu erkennen, man sieht nur einen Riss in der Erde. Man muss dann die Leiter runtersteigen und darf sich durch sehr enge Gänge (1m breit) zwängen. Zumindest ist das beim Lower Canyon so. Der Upper Canyon scheint, wenn ich mir die Fotos bei Google anschaue eine ganze Ecke breiter zu sein. Desweiteren bietet der Upper Canyon verstärkt die Möglichkeit Lichtstrahlen einzufangen, wenn zur richtigen Zeit am Start ist. Lichtstrahlen im Lower Canyon zu sehen ist dann eher selten, aber es hat geklappt. Man teilt sich den wenigen Platz dann mit anderen Hobby-Knipsern, die sich ebenfalls daran probieren, die Farben einzufangen. In der Mehrzahl sind das Deutsche. Das wurde uns auch von den Navajos bestätigt, die meinten, dass die Einzigen, die den Fotografen-Pass bis zum Ende ausreizen, Deutsche sind. Meine 2 Batterien habe ich durch die Langzeitbelichtungen leer bekommen und nach 4 Stunden war Feierabend.

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Tag 22: Perspektiven

9. Oktober 2010

Das Monument Valley trägt seinen Namen nicht umsonst. Wie zeigt man, dass die Felsen einfach nur riesig sind? Panoramas gehen immer, aber es fehlen die Relationen. Hier sind zwei Versuche der Größe gerecht zu werden.

Von 30days

Viel Spaß beim Finden der Personen und Autos.

Von 30days

Tag 21: Sonnenaufgang

8. Oktober 2010

7.30 Uhr ist in Tropic, Utah der Sonnenaufgang. Genau die Zeit, wo der Wecker klingelt. Nach den letzten beiden verregneten Tagen war es ganz angenehm mal so was wie eine leichte Morgenröte am Horizont zu sehen. Gepaart mit Morgennebel gefällt mir das immer wieder aufs Neue.

Von 30days

Mein Wetter-Widget sagt mir, dass diesen Sonntag (10.10.10) in Dresden die Sonne scheinen soll. Wer also gegen 7.00 Uhr nix zu tun hat, sollte mal mit dem Rad die Elbe hoch radeln. Mal absehen davon, das man sich den Radweg nur mit verwaisten Joggern und verschlafenen Gassi-Gehern teilen muss, sehen die Elbhänge bei Morgenröte und Nebel genial aus.

Von 30days

Tag 20: Einsam

7. Oktober 2010

Bäume, die einzeln auf Felsen oder sonst wo in der Botanik stehen, finde ich einfach faszinierend. Felsen im Nebel oder eingehüllt in Wolken zu fotografieren, dagegen weniger, da den Bilder einfach der Kontrast fehlt. Schon wieder Felsen in Wolken zu zeigen nervt, da das Wetter heute wieder einfach nur Panne war. Nach dem Mittag hatten wir zumindest das Glück mal fast eine Stunde ohne Regen auszukommen und am Sunset Point auf dem Wanderweg ein wenig zwischen die Felsen zu laufen. Der Wanderweg war dann aber nach reichlich 100m wegen der Gefahr von Erdrutschen gesperrt. Während der kurzen Wanderung entstand dieses Bild.

Von 30days

Wenn ich gewusst hätte und ich hätte es mir eigentlich denken können, dass heute wieder den ganzen Tag nur regnet, hätte ich gestern das Bild hier hochgeladen. Wenn das Einheitsgrau langweilig aussieht, kann man mit Farbfilter dann wieder etwas nachhelfen.

Von 30days

Tag 19: Inspiration

6. Oktober 2010

Inspiration Point heißt die Stelle im Bryce Canyon, an der dieses Bild entstand. Das Weiße auf dem Bild ist kein Nebel, sondern direkt die Wolken in 2400m Höhe. Auf Bildern, die ich bis jetzt vom Bryce Canyon gesehen habe, war in der Regel Sonnenschein und keine Wolke am Himmel. Wenn es in der Gegend um den Bryce Canyon regnet, dann maximal 1 Stunde am Tag und dann scheint wieder die Sonne. Aber nicht diese Woche, da herrscht Ausnahmezustand. So viel wie es die Tage geregnet hat, hat es die letzten 30 Jahre nicht geregnet, so zumindest die Aussage der Einheimischen. Das liegt an der Unwetterfront, die sich seit Ende letzter Woche über Kalifornien und Nevada sich breit gemacht hat und jetzt auch Utah erreicht hat. Das soll sich spätestens Donnerstag aber erledigt haben.

Wenn die Wolken mal etwas vom Canyon freigeben, sieht das so aus. 15 Sekunden später war davon nix mehr zu sehen.

Von 30days

Tag 18: Landeverbot

5. Oktober 2010

Der Zion Nationalpark besteht aus einem Tal samt Fluss und roten Felsen, die links und rechts hochragen. Zu ein paar der Felsen führen wunderschöne Wanderwege hoch. Eine der Strecke führt zu einem Felsen, dessen Spitze Angels Landing (Landeplatz der Engel) genannt wird und einen herrlichen Blick über das Tal des Park bieten soll. Der Weg dahin ist auch nicht ganz ohne, denn man legt an die 450 Höhenmeter auf 4km zurück. Zum Glück hat sich jemand die Mühe gemacht und die Wege die ersten 3 km dahin zementiert. Man findet selbst Toilettenhäuschen auf der Bergspitze. Der Punkt nach 3km heißt Scouts Lookout (Späherposten). Der letzte Kilometer zum Angels Landing ist diese Woche leider gesperrt und somit mussten wir uns mit dieser Sicht, ein paar Meter hinter dem Scouts Lookout, zufrieden geben. Die Wolken am Himmel taten ein paar Minuten nach der Aufnahme das wonach sie aussehen und wir traten den Rückweg an.

Von 30days
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